Altbau ist kein Ausschlusskriterium
Viele bestehende Häuser können mit Wärmepumpe beheizt werden. Entscheidend ist, welche Heizleistung an kalten Tagen gebraucht wird und mit welcher Vorlauftemperatur die Räume warm werden. Baujahr und Energieetikette sind Hinweise, ersetzen aber keine Gebäudeaufnahme.
Vergleichen Sie nicht nur Gerät und Endbetrag. Je klarer Gebäude, technische Annahmen, Nebenarbeiten und Abnahme beschrieben sind, desto aussagekräftiger wird die Offerte.
Vorlauftemperatur praktisch testen
Während einer kalten Periode kann die bestehende Heizkurve schrittweise abgesenkt werden. Bleiben alle Räume komfortabel, ist das ein wertvoller Hinweis für die Planung. Räume mit zu kleinen Heizkörpern lassen sich gezielt identifizieren, ohne das ganze System vorschnell umzubauen.
Sanierung sinnvoll etappieren
Dach, Fassade, Fenster und Luftdichtheit beeinflussen die Heizlast. Wenn grössere Massnahmen unmittelbar bevorstehen, sollte die Wärmepumpe auf den künftigen Bedarf abgestimmt werden. Manchmal reichen einzelne Heizkörper, Kellerdeckendämmung oder eine optimierte Regelung, um das Temperaturniveau deutlich zu senken.
Öl- oder Gasheizung vollständig ablösen
Demontage, Tankstilllegung, Kamin, Gasanschluss, Elektroverteilung und Warmwasser gehören in den Leistungsumfang. Vergleichen Sie, wer welche Nebenarbeiten übernimmt und ob Übergangslösungen bei einem Heizungsausfall vorgesehen sind.
Verbrauch nach Inbetriebnahme begleiten
Eine gute Anlage braucht passende Heizkurven, Volumenstrom und Nutzer-Einstellungen. Prüfen Sie Stromzähler, Wärmemengenzähler oder Energiemonitoring und vereinbaren Sie eine Optimierung nach der ersten Heizperiode.
Was vor der Beauftragung schriftlich geklärt sein sollte
Eine belastbare Offerte beschreibt nicht nur das gewünschte System, sondern auch die Ausgangslage und die Grenzen der Kalkulation. Geben Sie allen Fachbetrieben dieselben Verbrauchs-, Gebäude- und Heizflächendaten. Lassen Sie Annahmen, bauseitige Leistungen, Optionen und Ausschlüsse sichtbar ausweisen. So vergleichen Sie nicht versehentlich unterschiedliche Projekte.
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Planungsgrundlage
Heizlast, Auslegungstemperatur, Vorlauftemperatur, Warmwasserbedarf und vorgesehene Geräteleistung mit Berechnungsweg.
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Kompletter Lieferumfang
Wärmequelle, Speicher, Hydraulik, Elektro, Demontage, Fundament oder Bohrung, Leitungswege und Wiederherstellung.
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Verfahren und Nachweise
Zuständigkeit für Schall, Bewilligung, Netzbetreiber, Fördergesuch, Leistungsgarantie und erforderliche Zertifikate.
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Übergabe und Folgebetrieb
Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich, Einweisung, Dokumentation, Garantie, Service und Optimierung nach der ersten Heizperiode.
Ihre Anfrage in vier Schritten
- 1Projekt einordnen
Ausgangsheizung, PLZ und Ort des Gebäudes angeben.
- 2Gebäude erfassen
Typ, Fläche, Baujahr und Wärmeabgabe beschreiben.
- 3System ergänzen
Wärmequelle, Verbrauch, Zeitplan und zusätzliche Themen auswählen.
- 4Anfrage absenden
Kontaktdaten prüfen und kostenlos übermitteln.