Eignung beginnt beim Gebäude
Wohnfläche allein reicht nicht. Wärmebedarf, bisheriger Verbrauch, Heizflächen, Warmwasser, gewünschte Raumtemperatur und die tiefste Auslegungstemperatur bestimmen, welche Leistung und Vorlauftemperatur benötigt werden. Besonders im Bestand lohnt ein Test, ob das Haus an kalten Tagen mit tieferen Vorlauftemperaturen warm bleibt.
Vergleichen Sie nicht nur Gerät und Endbetrag. Je klarer Gebäude, technische Annahmen, Nebenarbeiten und Abnahme beschrieben sind, desto aussagekräftiger wird die Offerte.
Aussen-, Innen- oder Splitaufstellung
Monoblock- und Splitgeräte stellen unterschiedliche Anforderungen an Leitungsführung, Frostschutz und Kältekreis. Eine Innenaufstellung benötigt Luftkanäle und Platz; eine Aussenaufstellung braucht einen tragfähigen, gut entwässerten Standort mit kurzen Leitungswegen. Die Variante sollte zur Liegenschaft passen, nicht nur zum verfügbaren Gerät.
Schall von Anfang an planen
Ventilator- und Verdichtergeräusche werden nachts besonders relevant. Abstand allein genügt nicht: Reflexionen an Fassaden, Ecken, Mauern und Hanglagen verändern die Ausbreitung. Der Schallnachweis und die Positionierung gehören vor der Bestellung geklärt.
Effizienz im Winter beurteilen
Mit sinkender Aussenlufttemperatur fällt die Effizienz, gleichzeitig steigt der Wärmebedarf des Gebäudes. Vergleichen Sie deshalb Leistungsdaten bei realistischen Betriebspunkten, die Modulationsbreite und den vorgesehenen Einsatz des Heizstabs. Ein hoher Prospekt-COP bei milden Bedingungen ist keine Jahresprognose.
Abtauwasser und Wartungszugang
Im Winter muss der Verdampfer regelmässig abtauen. Das Wasser braucht eine frostsichere Ableitung, damit keine Eisfläche entsteht. Auch Luftführung, Schneehöhe, Laub, Serviceabstände und die Erreichbarkeit für Wartung gehören zur Standortentscheidung.
Was vor der Beauftragung schriftlich geklärt sein sollte
Eine belastbare Offerte beschreibt nicht nur das gewünschte System, sondern auch die Ausgangslage und die Grenzen der Kalkulation. Geben Sie allen Fachbetrieben dieselben Verbrauchs-, Gebäude- und Heizflächendaten. Lassen Sie Annahmen, bauseitige Leistungen, Optionen und Ausschlüsse sichtbar ausweisen. So vergleichen Sie nicht versehentlich unterschiedliche Projekte.
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Planungsgrundlage
Heizlast, Auslegungstemperatur, Vorlauftemperatur, Warmwasserbedarf und vorgesehene Geräteleistung mit Berechnungsweg.
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Kompletter Lieferumfang
Wärmequelle, Speicher, Hydraulik, Elektro, Demontage, Fundament oder Bohrung, Leitungswege und Wiederherstellung.
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Verfahren und Nachweise
Zuständigkeit für Schall, Bewilligung, Netzbetreiber, Fördergesuch, Leistungsgarantie und erforderliche Zertifikate.
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Übergabe und Folgebetrieb
Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich, Einweisung, Dokumentation, Garantie, Service und Optimierung nach der ersten Heizperiode.
Ihre Anfrage in vier Schritten
- 1Projekt einordnen
Ausgangsheizung, PLZ und Ort des Gebäudes angeben.
- 2Gebäude erfassen
Typ, Fläche, Baujahr und Wärmeabgabe beschreiben.
- 3System ergänzen
Wärmequelle, Verbrauch, Zeitplan und zusätzliche Themen auswählen.
- 4Anfrage absenden
Kontaktdaten prüfen und kostenlos übermitteln.