Wärmequelle Erdreich

Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde vergleichen

Höhere Anfangsinvestition, stabile Quellentemperatur und eine langlebige Wärmequelle – sofern Grundstück, Geologie und Bewilligung passen.

Stabile Effizienz auch in kalten Winterperioden

Kein Aussengerät mit Ventilator erforderlich

Passive Kühlung kann je nach System mitgeplant werden

Erdsonden-Wärmepumpe wird an einem Schweizer Wohnhaus fachlich geplant

Zulässigkeit vor der Detailofferte prüfen

Nicht jedes Grundstück eignet sich für eine Erdsonde. Kantonale Zulässigkeitskarten, Gewässerschutz, Abstände, unterirdische Leitungen und die Erreichbarkeit für das Bohrgerät bestimmen, ob und wie gebohrt werden darf. Eine Vorprüfung verhindert aufwendige Varianten, die später nicht genehmigt werden.

Praktischer Grundsatz

Vergleichen Sie nicht nur Gerät und Endbetrag. Je klarer Gebäude, technische Annahmen, Nebenarbeiten und Abnahme beschrieben sind, desto aussagekräftiger wird die Offerte.

Bohrung und Wärmepumpe als Gesamtsystem

Sondentiefe und Anzahl der Bohrungen müssen zum langfristigen Wärmeentzug passen. Eine zu knapp dimensionierte Quelle kann auskühlen; eine unnötig grosse Bohrung verteuert die Investition. Geologie, Heizlast, Warmwasser und mögliche Regeneration sind gemeinsam zu betrachten.

Kostenpositionen transparent trennen

Vergleichen Sie Wärmepumpe, Sondenbohrung, Verpressung, Leitungen, Verteiler, Kernbohrungen, Wiederherstellung der Umgebung, Bewilligung und Dokumentation separat. So erkennen Sie, ob zwei Offerten denselben Leistungsumfang und dieselbe Bohrtiefe zugrunde legen.

Effizienz und passive Kühlung

Die relativ konstante Erdtemperatur unterstützt einen stabilen Betrieb. Mit einer geeigneten Flächenheizung kann im Sommer oft passiv gekühlt werden. Kühlleistung, Kondensatvermeidung, Regelung und die thermische Regeneration des Untergrunds sollten planerisch abgestimmt sein.

Qualität der Bohrarbeiten absichern

Neben der Wärmepumpe ist die fachgerechte Ausführung der Sonde entscheidend. Prüfen Sie Bewilligungszuständigkeit, Bohrunternehmen, Protokolle, Druckprüfung, Verfüllmaterial, Sondenplan und die Übergabe der Dokumentation.

Was vor der Beauftragung schriftlich geklärt sein sollte

Eine belastbare Offerte beschreibt nicht nur das gewünschte System, sondern auch die Ausgangslage und die Grenzen der Kalkulation. Geben Sie allen Fachbetrieben dieselben Verbrauchs-, Gebäude- und Heizflächendaten. Lassen Sie Annahmen, bauseitige Leistungen, Optionen und Ausschlüsse sichtbar ausweisen. So vergleichen Sie nicht versehentlich unterschiedliche Projekte.

  • Planungsgrundlage

    Heizlast, Auslegungstemperatur, Vorlauftemperatur, Warmwasserbedarf und vorgesehene Geräteleistung mit Berechnungsweg.

  • Kompletter Lieferumfang

    Wärmequelle, Speicher, Hydraulik, Elektro, Demontage, Fundament oder Bohrung, Leitungswege und Wiederherstellung.

  • Verfahren und Nachweise

    Zuständigkeit für Schall, Bewilligung, Netzbetreiber, Fördergesuch, Leistungsgarantie und erforderliche Zertifikate.

  • Übergabe und Folgebetrieb

    Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich, Einweisung, Dokumentation, Garantie, Service und Optimierung nach der ersten Heizperiode.

Ihre Anfrage in vier Schritten

  1. 1
    Projekt einordnen

    Ausgangsheizung, PLZ und Ort des Gebäudes angeben.

  2. 2
    Gebäude erfassen

    Typ, Fläche, Baujahr und Wärmeabgabe beschreiben.

  3. 3
    System ergänzen

    Wärmequelle, Verbrauch, Zeitplan und zusätzliche Themen auswählen.

  4. 4
    Anfrage absenden

    Kontaktdaten prüfen und kostenlos übermitteln.

Häufige Fragen

Gut zu wissen vor Ihrer Anfrage.

Wie tief wird eine Erdsonde gebohrt? +

Die Tiefe hängt von Heizlast, Untergrund, kantonalen Vorgaben und Anlagenkonzept ab. Eine pauschale Meterzahl ohne Berechnung ist keine belastbare Planung.

Ist eine Bewilligung nötig? +

Ja. Für Erdsonden sind in der Schweiz eine Baubewilligung und eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung erforderlich. Die kantonalen Karten zeigen, wo Bohrungen grundsätzlich zulässig sind.

Kann eine Erdsonde auch kühlen? +

Je nach System und Wärmeabgabe ist passive Kühlung möglich. Die Planung muss Taupunkt, Regelung, Heizflächen und Regeneration der Sonde berücksichtigen.

Welche Lebensdauer hat die Sonde? +

Die Wärmequelle wird wesentlich länger genutzt als das Wärmepumpengerät. EnergieSchweiz verweist für entsprechende Systeme auf eine Auslegung der Bohrung für mindestens 50 Jahre.

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