Aktuelle Orientierungswerte
EnergieSchweiz nennt für Einfamilienhäuser inklusive Installation und Speicher typische Grössenordnungen von rund CHF 45’000–60’000 für Luft-Wasser-, CHF 55’000–80’000 für Sole-Wasser- und CHF 60’000–85’000 für Wasser-Wasser-Wärmepumpen (Stand 2024/25). Das sind Orientierungswerte; Gebäude, Leistung, Bohrung und Nebenarbeiten können den Preis deutlich verändern.
Vergleichen Sie nicht nur Gerät und Endbetrag. Je klarer Gebäude, technische Annahmen, Nebenarbeiten und Abnahme beschrieben sind, desto aussagekräftiger wird die Offerte.
Was in der Investition enthalten sein sollte
Zur Gesamtinvestition gehören nicht nur Gerät und Speicher. Rechnen Sie Planung, Demontage, Elektroarbeiten, Hydraulik, Leitungswege, Fundament oder Bohrung, Schall- und Bewilligungsunterlagen, Inbetriebnahme, Einregulierung und mögliche Anpassungen an Heizflächen ein.
Förderung ist standort- und zeitabhängig
Im Gebäudebereich entscheiden Kantone und teilweise Gemeinden über Programme und Bedingungen. Prüfen Sie den Gebäudestandort bei der zuständigen kantonalen Stelle oder über Energiefranken. Fördergesuche sind häufig vor Auftragsvergabe oder Baubeginn einzureichen.
WPSM und Qualitätsanforderungen beachten
Das Wärmepumpen-System-Modul ist ein Schweizer Qualitätsstandard für Planung, Erstellung und Inbetriebnahme geeigneter Anlagen bis ungefähr 15 kW. In vielen Kantonen ist es für Fördergelder relevant. Offerten sollten klar ausweisen, ob WPSM, Leistungsgarantie und Anlagenzertifikat enthalten sind.
Betriebskosten sauber rechnen
Strompreis, Jahresarbeitszahl, Wartung und Grundgebühren bestimmen die laufenden Kosten. Verwenden Sie den bisherigen Energieverbrauch als Ausgangspunkt, berücksichtigen Sie Wirkungsgrad und Warmwasser und rechnen Sie mit einem realistischen Stromtarif statt mit einem einzelnen Prospekt-COP.
Was vor der Beauftragung schriftlich geklärt sein sollte
Eine belastbare Offerte beschreibt nicht nur das gewünschte System, sondern auch die Ausgangslage und die Grenzen der Kalkulation. Geben Sie allen Fachbetrieben dieselben Verbrauchs-, Gebäude- und Heizflächendaten. Lassen Sie Annahmen, bauseitige Leistungen, Optionen und Ausschlüsse sichtbar ausweisen. So vergleichen Sie nicht versehentlich unterschiedliche Projekte.
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Planungsgrundlage
Heizlast, Auslegungstemperatur, Vorlauftemperatur, Warmwasserbedarf und vorgesehene Geräteleistung mit Berechnungsweg.
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Kompletter Lieferumfang
Wärmequelle, Speicher, Hydraulik, Elektro, Demontage, Fundament oder Bohrung, Leitungswege und Wiederherstellung.
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Verfahren und Nachweise
Zuständigkeit für Schall, Bewilligung, Netzbetreiber, Fördergesuch, Leistungsgarantie und erforderliche Zertifikate.
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Übergabe und Folgebetrieb
Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich, Einweisung, Dokumentation, Garantie, Service und Optimierung nach der ersten Heizperiode.
Ihre Anfrage in vier Schritten
- 1Projekt einordnen
Ausgangsheizung, PLZ und Ort des Gebäudes angeben.
- 2Gebäude erfassen
Typ, Fläche, Baujahr und Wärmeabgabe beschreiben.
- 3System ergänzen
Wärmequelle, Verbrauch, Zeitplan und zusätzliche Themen auswählen.
- 4Anfrage absenden
Kontaktdaten prüfen und kostenlos übermitteln.
Die genannten Kostenbereiche stammen aus der Übersicht von EnergieSchweiz (Stand 2024/25). Förderbedingungen werden von den zuständigen kantonalen Stellen festgelegt und können sich ändern.
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